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Ordination einer Pastorin(Eufemia M. dela Cruz) in Lebak, Cotabato

Autor: Yasha | Datum: 29 April 2013, 08:55 | Kommentare deaktiviert

Letzten Sonntag durfte ich teil einer Ordination eines Kirchenmitglieds sein.

Dazu mussten wir (Mein Boss Kuya Mic-mic, die Councilmembers der verschiedenen Bereiche in Mindanao, der Bischof und meine Wenigkeit) 10 Stunden mit dem Van nach Lebak in Cotabato fahren.
Wir sind um 3 uhr morgens losgefahren, damit wir etwas der Fahrtzeit verschlafen konnten und wir nicht in der Hitze fahren müssen.

Der letzte Teil der Strecke war sehr bergig und nach einer stunde passierte das unvermeidbare, das Auto ging kaputt und kam vorran, auch wenn vollgas gegeben wurde. Die Kupplung war kaputt.
Also hieß es austeigen und wir mussten schieben bis das Auto über den nächsten Hügel war. Das ging 2 stunden so weiter bis das Auto nichtmehr voran kam.
Zum Glück sind die Filipinos sehr hilfsbereit und ein Laster konnte uns abschleppen jedoch mussten wir dafür aussteigen und in einen öffentlichen Van steigen.
Der Fahrer von dem Van kannte die Straße anscheinend wie seine Westentasche, weil er wir ein Wahnsinniger durch die Kurven gerast ist. Es war ziemlich gefährlich weil man nicht wusste was hinter der nächsten Kurve war und man teilweise auf der anderen Straßenseite gefahren ist und er manchmal gedriftet ist. Wir wurden hinten ziemlich durchgeschaukelt.

DIE BESTE FAHRT AUF DEN PHILIPPINEN EVER! :D

Als wir ankamen war die Predigt schon voll im Gange aber noch nicht die Ordination. Nach dem Mittagessen fing die Ordination an. Erst sagten die Kinder und ihr Mann einige Worte über den Werdegang der Pastorin. Daraufhin erklärte die Pastorin warum sie sich dazu entschlossen hat ordiniert zu werden.
Dann legte sie sich auf auf eine Plane auf dem Boden der Kirche und streckte ihre Arme aus um das Kreuz mit ihrem Körper zu formen. Die bereits ordinierten Pastoren bildeten einen Kreis um sie.
Der Bischof las aus Bibel vor und beugte sich zu ihr hinab um ein Kreuz auf ihre Stirn zu zeichnen. Das tat er 3mal und dann halfen die anderen ordinierten Pastoren auf und sie wurde vom Bischof mit Öl gesalbt.
Danach machte sie den Schwur der Kirche und Gott bestmöglich dienen möchte. Alle streckten ihre Hände aus und sie wurde vom Bischof gesegnet.
Danach gab es ein philippinisches Festessen wo natürlich LETCHON BABOY, gegrilltes ganzen Schwein, und Softdrinks nicht fehlen durfte. 

Wir (das Team mit dem ich nach Lebak gekommen bin) mussten eine weitere Nacht in Lebak bleiben, weil das Auto repariert werden musste. Glücklicherweise konnte uns der Paster der Kirche einen Schlafplatz bieten. Am nächsten Nachmittag konnten wir dann den langen Heimweg antreten.

Bis bald,
euer Yasha.